Advisory Board & Konsortialmeeting durchgeführt

Vor dem Konsortialmeeting wurde nun ein Advisory Board Meeting veranstaltet, zudem Experten aus den Bereichen Datenschutz/Datensicherheit und Ethik eingeladen wurden, um die angemessene Betrachtung dieser Themen im Projekt zu garantieren. Das Glassistant Advisory Board setzt sich aus folgenden Experten zusammen, die alle am Meeting teilgenommen haben:

Datenschutz/Datensicherheit:

  • Kathrin Schürmann (Rechtsanwältin und Beraterin der ISiCO Datenschutz GmbH)
  • Simone Rosenthal (Rechtsanwältin und Geschäftsführerin der ISiCO Datenschutz GmbH)
  • Magnus Welz (ISDSG – Institut für Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitswesen, Dortmund)
  • Dr. rer. nat. Peter Hufnagl (Charité Digitale Pathologie)

Ethik:

  • Alexander Krannich (Ethikkommission Charité)
  • Bernhard Peisker (Seniorenvertreter Pro Seniores e.V.)
  • Wolfgang Coy (Humboldt Universität, Institut für Informatik)
  • Florian Bruns (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin)
  • Elisabeth Steinhagen-Thiessen (Mitglied Deutscher Ethikrat)

Zusätzlich nahm Meike Kamp (Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit) am Meeting teil.

Im Meeting wurden in zwei Gruppen mögliche Problemfelder von Glassistant analysiert und Lösungsansätze diskutiert. Da im Projekt aufgrund verschiedener Faktoren sehr wahrscheinlich eine Google Glass verwendet werden soll, war einer der kritischsten Aspekte die Nutzung der Google Infrastruktur. Da bei der Entwicklung auf einem Android-Gerät nicht komplett auf die Google Infrastruktur verzichtet werden kann und aus technischen Gründen nicht an allen Stellen gewünscht ist, muss im Projekt eine gute Balance gefunden werden, um die umzusetzenden Anwendungsfälle erfolgreich umzusetzen.

Nach dem Advisory Board Meeting fand dann noch ein Konsortialmeeting statt, bei dem die am Tag zuvor diskutierten Punkte als Anforderungen definiert und die Anforderungsanalyse damit abgeschlossen und die zu beachtenden Anwendungsfälle definiert. Anschließend wurden die Anforderungen von den Partnern diskutiert und nach der MoSCow-Methode priorisiert. Der nächste Arbeitsschritt ist nun die Durchführung von Machbarkeitsstudien für die Anwendungsfälle. Zudem wird von technischer Seite die globale Architektur erstellt werden.